Mittagspause
Suche:  
Algen -> Gegenmaßnahmen -> Mittagspause
Diese Seite kannst du selbst ändern. Einfach auf Bearbeiten klicken.

Die folgende Diskussion ist eine beendete Diskussion aus der Newsgroup drta. Diese Diskussion muss im Zuge des Umbaus des Archivs zu einem Wiki zusammengefasst werden. Dabei ist deine Mitarbeit wichtig.

Links auf dieser Seite sind bis zur Überarbeitung nicht aktuallisiert und gehen wahrscheinlich ins Leere.

Beleuchtungs-Mittagspause

Hallo NG,

ich würde gerne bei meinem AQ eine Mittagspause bei der Beleuchtung machen.
Hier nun 2 Fragen:
Wie lange sollte so eine Pause mind. / höchstens sein?
Ist es für die Fische schlecht, wennich z.B. Montags-Freitag eine Beleuchtungspause einlege, aber Samstags und Sonntags nicht?

Danke für Antworten!
Joshua


Die Beleuchtungsdauer sollte mindestens 4 Stunden sein, die Pause mindestens 3 Stunden. Darunter bringt's gar nichts. Ich habe mit 5 h Beleuchtung, 3 h Pause, 7 h Beleuchtung gute Erfahrungen gemacht. Da hat man ja auch ein bißchen Spielraum, das auf seine individuelle Lebensweise abzustellen. Schließlich will man ja von seinen Fischen auch was sehen, wenn man zu Hause ist.

> Ist es für die Fische schlecht, wennich z.B. Montags-Freitag eine
> Beleuchtungspause einlege, aber Samstags und Sonntags nicht?

Kann ich mir nicht vorstellen, dass die Fische das schockiert! ;-)


hallo joshua!

im allgemeinen wird eine mittagspause von 2 bis 4 stunden empfohlen. ich beleuchte 2 mal 5 stunden mit einer mittagspause von 4 stunden. das soll den algen nicht bekommen und die fische und pflanzen stört es nicht. die fische leiden sicher nicht wenn du am wochenende keine mittagspause machst.
ich würde aber eher einen "schlechtwettertag" programmieren (soll heissen kürzere beleuchtung)als am wochenende mehr zu beleuchten.

grüsse irene


Hai Joshua...

Lt. Dennerle-Unterlagen, die diese Mittagspause propagieren, mindestens 4 Stunden, da sie sonst keine Wirkung hat.

M.V.


Mittagspause gegen Algen

Wer Probleme mit Algen hat, sollte eine Mittagspause(Licht aus) von etwa vier Stunden versuchen. Algen brachen nämlich acht Stunden Licht (am Stück) um wachsen zu können.

Gregor


Hast Du wohl bei Dennerle nachgelesen? :-)))

Andreas


Hallo Andeas,

Das Licht beeinflußt ALLES Pflanzenwachstum gleichmäßig.
Algen wachsen unter allen unmöglichen Lichtbedingungen besser als alle Pflanzen, weil sie einfach viel anpassungsfähiger sind als letztere. Ich kann reproduzierbar nachweisen, daß Algen nur dann wachsen, wenn die Wasserbedingungen sich in Richtung Nitrit und Nitrat verschlechtern.
Ich möchte an dieser Stelle nicht ins Detail gehen; doch kannst Du selbst den Beweis antreten, indem Du einmal 14 Tage lang die doppelte Futtermenge ins AQ gibst. Du wirst feststellen, daß Algen dann wunderbar zu wachsen beginnen und gleichzeitig die Pflanzen ihre bis dahin gute
Gesundtheit verlieren.
Wenn Du danach etliche Wasserwechsel machst und sechs Wochen lang Geduld hast, kannst Du Dich glücklich preisen,wenn die Algen wieder zum Rückmarsch blasen. Das Licht hat bzgl. Algenwachstum KEINE signifikante Bedeutung im Vergleich zum Wachstum der Pflanzen.


Hi,

daß Algen durch eine "Mittagspause" zurückgedrängt werden, hat nichts mit dem Licht direkt zu tun.Vielmehr wird das Wasser nicht mehr so stark mit dem von den Pflanzen produzierten Sauerstoff übersättigt,wodurch das Redox-Potential in die Richtung verschoben werden soll, die den Algen weniger liegt als den Pflanzen.
Das ganze habe ich mal wo gelesen, muß wohl das "Grüne Brett" von Dennerle gewesen sein.

Gruß
Markus


Hallo Norbert,

Du hast ja offenbar recht, warum nur wird trotzdem diese Mittagspause so oft propagiert?
Meine Nitrit und Nitratwerte stimmen inzwischen auch seit längerem und trotz 5/4/5 Rhythmus werd ich einige Arten (Rot- und Büschelalgen) nicht los. im Gegenteil.
Ich denke, der Zusammenhang zwischen Algen und Pflanzenwachstum ist weitaus komplexer, als ihn auf Beleuchtungsrythmus und -stärke und Wasserbelastung (mit Schad- und Düngestoffen) zu reduzieren.

Andreas


Hallo Anreas,

Klar sind die Zusammenhänge wesentlich komplexer. Jedoch kannst Du mit der von mir geschilderten Maßnahme garantiert die Algen zum Wuchern bringen.
Es wird warscheinlich nicht geklärt werden können, ab wann es, für alle Biotope gültig, zu einer unerträglichen Algenvermehrung kommt. Sicher ist aber, daß sie sich dann zu entwickeln beginnen, wenn z.B.der CO2-Gehalt im Wasser nicht mehr ausreicht, um die Pflanzen zu kräftiger Assimilation zu bewegen, über die widerum die Nährstoffe, vor allem die genannten, entfernt werden. Wenn Du z.B. bei guter Assimilation Pflanzendünger zugibst, und zwar die doppelte Menge, entstehen trotz Überschuß noch keine nennenswerten Algenmengen. Wenn Du aber die doppelte Menge Futter ins Becken gibst, entstehen sie bereits nach einer Woche garantiert, bei verminderter Assimilation der Pflanzen. Ich beobachte diese Vorgänge schon lange bei einem Leitwert von 100 µS, bei dem bereits geringste Änderungen der Wasserzusammensetzung auch für den Betrachter zu signifikanten Ergebnissen führt. Irgendwann kann ich die Zusammenhänge, zumindest unter hiesigen Bedingungen, nachweisen.....

Gruß,
Norbert


Hallo Andreas !

>Meine Nitrit und Nitratwerte stimmen inzwischen auch seit längerem und trotz
>5/4/5 Rhythmus werd ich einige Arten (Rot- und Büschelalgen) nicht los. im
>Gegenteil.

Dieses Phaenomen kannte ich auch. Nicht zu unterschaetzen ist jedenfalls die Karbonathaerte des Wassers. Sie duerfte auch bei Werten ueber 2 Grad eine gewisse algenfoerdernde Wirkung haben. Es gelang mir eigentlich immer durch stufenweise Enthaertung ( Mischung mit Osmosewasser) die Algen wegzubekommen.
Natuerlich mueesen auch hier niedrige Phosphat und Nitratwerte eingehalten werden.

Gruss Peter


Hallo Norbert,

hast Du zum Beispiel eine Erklärung, warum vorzugweise alte (aber intakte) Blätter von Algen befallen werden? Trotz Unterbesetzung (minimaler Futterzugang im Verhältnis zur Beckengröße) und bester (für Laien meßbarer) Wasserwerte.

Andreas


Hallo,

was ich mir vorstellen könnte sind Verätzungen durch zu hohen Sauerstoffgehalt ( ausgezeichnetes Wachstum z.B. bei CO2-Düngung ). Wenn Du am Abend eventuell kleine Bläschen an den Blättern siehst, ist das i.d.R. O2, welcher nicht in Lösung geht, wenn das Wasser gesättigt ist. Dadurch können die obersten Zellschichten - ich glaube, daß die Epidermis heißen, beschädigt werden.

Das könnte ich mir zumindest vorstellen, aber vielleicht fragst Du 'mal Gerd Kassebehr - der ist, wenn ich mich recht erinnere, Experte und beschäftigt sich beruflich damit.

Gruß Lars


Hallo Andreas,

>Du hast ja offenbar recht, warum nur wird trotzdem diese Mittagspause so oft
>propagiert?
>Meine Nitrit und Nitratwerte stimmen inzwischen auch seit längerem und trotz
>5/4/5 Rhythmus werd ich einige Arten (Rot- und Büschelalgen) nicht los. im
>Gegenteil.

Eine Mittagspause mag ja durchaus helfen in bestimmten Fällen oder bei bestimmten Algen, aber wie in deinem Beispiel, es gibt eine Vielzahl von Faktoren die das Geschehem im Aquarium bestimmen. Ursachen kann es eine, mehrere oder viele geben warum genau diese Algen wachsen. Aus einer Vielzahl von Fällen ergibt sich außerdem ein wenig ein Bild welche Kulturbedingungen (Ursachen) bestimmte Algenarten mögen um optimal zu wachsen.

>Ich denke, der Zusammenhang zwischen Algen und Pflanzenwachstum ist weitaus
>komplexer, als ihn auf Beleuchtungsrythmus und -stärke und Wasserbelastung
>(mit Schad- und Düngestoffen) zu reduzieren.

Ja, ganz genauso sehe ich das auch

Gruß Manfred


Guten Tag,

meine Erfahrung hat ergeben, daß die Mittagspause nur als ein kurzfristiges Mittel gegen Fadenalgen funktioniert. Fadenalgen sind aber nicht besonders lästig, da sie erstens leicht zu entfernen sind und zweitens nur bei Nitrit und Nitratüberschuß zustande kommen.

Einer Mittagspause ist auch in gut beleuchteten Räumen abzuraten, da in diesem Fall aus meiner Erfahrunf ein Unwohlsein bei Fischen (besonders Welse verweigern zunehmend die Nahrungsaufnahme) auftritt.

Die Mittagspause hilft leider überhaupt nicht bei allen Arten der Püschelalgen und genau hier suche möglichst viele Ratschläge, da ja ein Hausmittel alleine nicht hilft. Danke!

Matthias


Algenpause

Hallo zusammen!

Ich habe ein 60 l Becken mit ein paar kleinen Fischen drin(Neons,Schwertträger,...) Die Beleuchtungszeiten sin von morgens 10 bis abends 10. Jetzt habe ich gehört,daß man ruhig eine Algenpause einlegen könnte.Wie lang muß (sollte) die denn sein.Und muß ich die Zeit dann abends oder morgens anhängen ??

Danke im vorraus, Christian


Hallo Christian,

in vielen Fällen bewährt hat sich folgendes System: 10 Stunden Gesamtbeleuchtungszeit, möglichst genau in der Mitte unterbrochen von 3 - Stunden Pause. Also zum Beispiel 5 - 4 - 5. Ist die Algenentwicklung nur gering, reichen 3 Stunden, bei erheblichen Algenproblemen sind 4 oder Stunden zu empfehlen. Unter 3 Stunden wirkt sich eine Pause kaum aus.

Etwas diffuses Tageslicht oder Licht von einer entfernt stehenden Leuchte ist empfehlenswert, nach meiner Erfahrung aber sehr selten wirklich notwendig. Als Anhaltspunkt: Bei stark besetzten Aquarien kürzere Pause und nicht völlig verdunkeln, bei schwachem Besatz kann man etwas drastischer vorgehen.

Viele Grüße
Bernd


Beleuchtungsumstellung auf 5-4-5

Hallo

ich Beleuchte zur Zeit von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr, 14 h mit 2x38 Watt. Habe jetzt gelernt das 1.Die Zeit zu lange ist (schau aber gern Morgens und Abends rein) 2.Eine Mittagsabschaltung schlecht für Algen sein soll.

Meine Frage : Kann ich auf 5-4-5 sofort umsteigen oder soll das langsam durchgeführt werden (1.Tag 1/2h 3.Tag 1h usw.) ?

Bernd


HI Bernd

Ich hab damals auch einfach umgestellt. Wenn Du nicht grade Lichthngrige Pflanzen drin hast (wie die Cabomba) sollte das kein Thema sein. Bei mir gabs ausser mit der cabomba keine Probs. Die wurd natürlich glasig, und ging ein MAcht die aber auch, wenn Du ne andere Röhrenart einsetzt, von daher........

Kalle


Dann muss aber noch ein anderes Problem bestehen (oder bestanden haben). Bei mir waechst die Cabomba trotz Mitagspasue von 4 Stunden und einer Beleuchtung von nur 2x30W bei 190l brutto wie wild. Und bei der Umstellung auf die Mittagspause hatte ich gar keine Probleme. D.h. die Pflanzen kamen vom Händler ohne Mittagspause und mit HQL direkt zu mir mit Mitagspause und mit leuchtstoffröhren ohne Probleme.

Gruss, Raimund


Hi

Mittlerweile kann ich auch alle 2 Wochen soviel Cabomba ernten, daß es fürn Mittagessen reicht (sind ja essbar) Die erste, die ich hatte war die rote! Die ist halt was anschruchsvoller. Nun hab ich die c . carolinia, und die ist mir nur einmal FAST eingegangen, als ich von Sylvania Röhren auf Dennerle (bzw Arcadia im 2 Becken,jeweils derselbe effekt) umgestiegen bin.

Kalle


PRO & CONTRA "Mittagspause" bei der Beleuchtung...

Hallo Alle!

Nachdem ich eben in den FAQs leider nix zu diesem Thema gefunden habe, richte ich mich jetzt mal an Euch Alle: Was haltet Ihr denn von einer "Mittagspause" bei der Beleuchtung? Pro & Contra? Habe diese jetzt bei mir mal probeweise für die Zeit von 11.00-14.00 eingerichtet; Startzeit ist morgens um 07.00, und Endzeit dann abends um 22.00. Wie findet Ihr diese Intervalle, gibts vielleicht auch bei Start und- Endzeit etwas zu berücksichtigen? Was kommt denn in etwa der freien Natur am Nächsten? Postet doch mal bitte Eure geschätzten Meinungen zu diesem Thema!

Gruß, HP


hallo,grüss dich!

die meinungen sind wohl recht verschieden. aber meine ist: ich versuche,zumindestens annähernd "natürliche" bedingungen zu schaffen. dass das nicht mal annähernd gelingt,ist mir bewusst. aber zumindestens kann ich der natur das abschauen: die sonne macht auch keine mittagspause :-)))

bei algenproblemen,solls funktionieren,aber die hab ich ja,dank meiner ancitrus-zwergis nicht.

liebe grüsse
marion


HI Marion,

> die sonne macht auch keine mittagspause :-)))

Aber das Licht, wenn sich die Regenwolken vor die Sonne schieben, so mittags/nachmittags :-)
Da wird's oft ganz schnell vergleichsweise zapsenduster. Ich glaub, wenn man's natuerlich haben moechte, muesste man je nach Herkunftsbreite (oder Laengengrad? Ich verwechsel das immer) verschiedene Lichtdauern fahren und ganz verrueckte Unterbrechungszeiten haben. Von gar nicht bis halbe und ganze Tage in der Regenzeit.

Nachdem das ziemlich chaotisch ist, bleib ich in diesem Fall bei den fuer mich convenienten Zeiten 5/4/5 (oder so aehnlich), wer mittags das AQ anschauen will und keine Algenprobs hat, kann ja durchlaufen lassen.

ciao, Monika


Hallo Marion, schön von Dir zu hören!

> die sonne macht auch keine mittagspause :-)))

Naja, und was ist mit Monsunregen und entsprechender Bewölkung, oder Schlechtwetterperioden allgemein....?

> aber die hab ich ja,dank meiner ancitrus-zwergis nicht.

die tummeln sich auch bei mir, sind aber keine Zwergis mehr, sondern alle 3 so zwischen 7 und 9 cm groß:-)

Schöne Grüße, HP


Hallo,

ich habe mit der Pause aufgehört, und seitdem auch nicht mehr oder weniger Algen. Beide Becken laufen jetzt ohne Mittagspause, von 20 bis 22 Uhr, beide haben kein Algenwuchs. Algen wachsen nur, wenn sie genügend Nährstoffe finden, daher bringt es in meinen Augen nichts das Licht zwischendurch abzuschalten.

Louis


Hmm,

um die Uhrzeit kann man ja auch schlecht eine "Mittagspause" machen. Wie überleben das denn Deine Pflanzen,wenn sie nur 2h Licht bekommen?? ;-)

Gruß Bo


Oooops...10 bis 22 Uhr natürlich...


Hai H.- Peter...

> Was haltet Ihr denn von einer "Mittagspause" bei der Beleuchtung?

Ueberhaupt nichts ! Unter anderen auch weil sie hier (fast) immer falsch weitergegeben wird. Lese mal den kostenlosen Prospekt oder das Buch von Dennerle. Dennerle schreibt selber (sinngemaess): Die Mittagspause hat nur in Verbindung mit allen anderen angegebenen Punkten (etwa 30) einen Sinn. Sie alleine hilft nichts. Die Mittagspause muss mindestens 4 Stunden betragen. Die Umrahmungszeiten min. 5 Stunden. Leider gibt Dennerle in ihren eigenen Publikationen auch noch unterschiedlich Werte an :-((.

> Habe diese jetzt bei mir mal probeweise für die Zeit von
> 11.00-14.00 eingerichtet; Startzeit ist morgens um 07.00, und Endzeit
> dann abends um 22.00.

Das waeren 4 Stunden vormittag, lt. Dennerle zu wenig. Mittagspase 3 Stunden, zu wenig. Nachmittag und abend OK.Immer lt. den einzigen Vertreter dieser Meinung.

Das Argument Regentag zieht auch nicht. Von reisenden Aquarianern wurden bei solchen Verhaeltnissen Lichtmessungen gemacht. Die Helligleitswerte waren immer noch um Faktoren heoher wie die beste HQx-Beleuctung !!

Weitere Gegenargumente muessten in Mails auf http://deja.com sein.

Christl Kasselmann, Aquarienpflanzen, schreibt eine Beleuchtungszeit von min. 12 Stunden und begruendet sie auch.

M.V.


Hallo!

Ich fahre alle meine Becken mit Mittagspause (sind inzwischen 6 - vermehren sich schneller als meine Guppys :-))))) - in erster Linie weil ich auf diese Weise sowohl in der Früh als auch am Abend etwas von meinen Fischen habe.Angenehmer Nebeneffekt, ich hab keinerlei Algenprobleme im Gegensatz zu der Zeit als ich mein damals noch einziges Becken durchgehend beleuchtet habe - da sind die Pinselalgen nur so gewuchert. Mein Zeitplan: 7 bis 12 und 17 bis 23 Uhr. Herzliche Grüße

Irene


Hallo HP,

ich stehe dieser Geschichte eigentlich ziemlich leidenschaftslos gegenüber, aber ich denke man sollte auf keinen Fall den Biorythmus der Tiere und Pflnazen total durcheinender bringen. Ich will sagen: Mittagspause ok. Aber nur so, daß das Einschalten morgens und Abschalten abends einigermaßen den Zeitraum von 12 Stunden (plusminus max. 2,5 Stunden) umfaßt. Also nicht auf die Idee kommen mit der Mittagspause 2 Minitage einführen (z.B. Licht von 07:00-13:00 und von 19:00 - 24:00 Uhr)!

Gruß, Alex


Hi H.-Peter,

> Was haltet Ihr denn von einer "Mittagspause" bei der Beleuchtung?

Viel, wenn wir von stark bepflanzten, gedüngten und reichlich beleuch- teten AQ's reden.

> Pro & Contra?

Ich habe nur ein Pro im Hinterkopf. Bei optimaler Beleuchtung, Düngung usw. produzieren die Pflanzen im AQ O2-Gehalte, die jenseits von Gut und Böse liegen.

Ich fahre hier noch probeweise Zeiten von 7:45 bis 12:30 und 17:00 bis 22:00 Uhr. Erfahrungen kann ich noch nicht liefern. Kommt aber später noch. ;)

Wenn Du das Licht als Einzelfaktor siehst, solltest Du Dir eine schlaue Schaltung organisieren, die die Tageslängen nachstellt. Zumindest in unseren Breiten, läßt sich über das Licht (Tageslänge) die Laichreife von Fischen beeinflussen.

Wenn Du die Wirkung des Lichtes siehst (Photosynthese -> O2-Pro- duktion), sollte man 'ne Mittagspause eintakten. Ich bin noch am Messen, aber es sieht so aus, als würde die Blasenbildung an Pflanzen stets im Bereich der O2-Sättigung gegenüber Luft einsetzen. An sich etwas unlogisch, aber die Messungen geben's so her.In dem Moment würde ich 'ne Lichtpause empfehlen.

MfG Lars


Hi Lars,

was meinst Du mit "gegenüber Luft"?

Also meines Wissens setzt die Blasenbildung bei Sauerstoffsättigung des Wassers ein. Vorher wird der Sauerstoff direkt an das Wasser ebgegeben.

Versteh nicht ganz was Du sagen willst?

Gruß, Alex


Hallo Alex,

Wasser kann in Abhängigkeit von Druck und Temperatur eine bestimmte Menge Sauerstoff lösen. Nimm eine große Flasche, fülle sie mit Wasser, stecke einen Ausströmer dazu, durch den Du reinen O2 schickst. Je länger Du das so laufen läßt, desto geringer wird der Anteil von Stickstoff (N2) und CO2 in dem Wasser.Sie diffundieren in die O2-Blasen und werden so "ausgewaschen". Deren "Platz" im Wasser nimmt O2 ein. Wenn dann irgendwann mal alle anderen Gase ausgewaschen wären, hättest Du einen O2-Gehalt im Wasser, der der maximalen O2-Sättigung bei der Temperatur und dem Druck entsprechen würde.

In die Richtung geht es, wenn Pflanzen im AQ wie wild assimilieren und das Ganze nach Sektglas aussieht. Auch hier wird der Anteil anderer, gelöster Gase (N2, CO2) verringert. CO2 wird zugeführt/ ausgeatmet. Bei N2 braucht es Diffusion aus der Luft oder Dentri- fikation, wenn sein Anteil im Wasser nicht deutlich abnehmen soll.

O2-Sättigung gegenüber Luft beschreibt das Ergebnis, wenn Du einen Versuchsaufbau wie oben benutzen würdest, aber einfach Luft einbläst. In der Luft hat O2 nur einen Volumenanteil von ca. 20,9 %. Der Rest sind N2 mit ca.78% und CO2 mit 0,03% zuzügl. einiger Edelgasspuren.

Entsprechend ihrer jeweiligen Löslichkeit und des Anteils in der Luft, lösen sich die in der Luft enthaltenen Gase im Wasser. Von der Gesamtgasmenge x, die sich im Wasser löst, hat O2 dann einen Anteil von ca.20,9%. Diesen Wert bezeichnet man als O2-Sättigungswert. Da das Wörtchen *Sättigung* reichlich mißverständlich ist, (s.o.) schreibt man *Sättigungswert gegenüber Luft*.

> Also meines Wissens setzt die Blasenbildung bei Sauerstoffsättigung des Wassers
> ein. Vorher wird der Sauerstoff direkt an das Wasser ebgegeben.

s.o. Dieser "Sättigungswert" hat die Verhältnisse in der Luft als Bezugsgröße. Solange im Wasser noch "Platz" für zu lösendes Gas ist, wird sich keine Blase bilden. Wenn alles "belegt" ist,übersteigt die Gaskonzentration die Schwelle der "Gesamt"-gaslöslichkeit in dem Wasser. Nun braucht's nur noch ein gemütliches Plätzchen, an dem sich die Gasmoleküle versammeln und fertig ist die Blase.Entscheidend ist hier nicht allein die Konzentration von O2, sondern die Menge aller Gase.

Während die Pflanze die O2-Blase "füttert", diffundieren über deren Außenfläche N2 und CO2 in die Blase und O2 aus ihr heraus. In einem gut abgedeckten AQ ohne Belüftung werden sich also Gasdruck- und Konzentrationsverhältnisse einstellen, die mit dem Sättigungswert gegenüber Luft nicht mehr übereinstimmen. Entscheidend ist hier, welche Zusammensetzung die "Atmosphäre" über dem Wasserspiegel hat und welche Gase im AQ produziert bzw. eingebracht (CO2) werden. Solange keine nennenswerten Mengen N2 über die Denitrifikation ent- stehen, wird dessen Anteil im Wasser eines relativ dicht abgedeckten AQ deutlich unter den 78%liegen, die für N2 der Sättigungswert gegenüber Luft wären. Damit ist in dem Wasser auch mehr Platz für z.B. O2. Der Sättigungswert gegenüber Luft hat somit nur noch einen theoretischen Wert. Die Blasenbildung setzt erst bei Überschreiten der Gesamtgassättigung an der Stelle im Wasser ein.

Trotzdem sah es bisher hier so aus, daß im Bereich der O2-Sättigung gegenüber Luft die ersten Bläschen aufstiegen. Mir fehlt nur im Moment die Zeit, um daneben zu sitzen und auf die erste Blase an einem Pflänzchen zu warten.;)

Alle Klarheiten beseitigt? ;)

MfG Lars


Also nachdem ich es das vierte Mal ganz langsam gelesen habe, habe ich es, glaube ich, verstanden. Aber bitte, frage mich morgen nicht ab!

Aber siehtst Du irgendwelche Nachteile für das Becken, wenn diese Sättigung erreicht ist?

Gruß, Alex


Hi Alex,

> Aber bitte, frage mich morgen nicht ab!

... versprochen! ;)

> Aber siehtst Du irgendwelche Nachteile für das Becken, wenn diese Sättigung
> erreicht ist?

Ich bin bei meinen Gedanken hier immer schwer "fischlastig". Wenn man über O2 und Fisch redet, redet man von deren Atmung und dem, was da noch so alles dran hängt. Den Fisch mit O2 zu versorgen, ist bei O2-Sättigung kein Problem. Fische in solchen AQ's haben oft die Atmungsbewegungen soweit gedrosselt, daß man genau hinsehen muß, um Bewegungen der Kiemendeckel zu sehen. Fische regulieren ihre Atem- bewegungen vorrangig anhand der O2-Versorgung im Organismus. Meldet der, daß O2 im Überfluß da ist, werden die Atembewegungen langsamer und flacher. Und in dem Umstand sehe ich die Probleme.

Ein geringer Wasserdurchsatz an den Kiemen erschwert dem Fisch die Abatmung von CO2. Sind dann im Wasser noch Gehalte von >20 mg/l, wird's eng. Unter solchen Bedingungen treten bei meinen Fischen hier sehr schnell Kiemenschwellungen auf und die Anfälligkeit gegen bakerielle Geschichten ist deutlich höher. Es kommt es durch Schädigungen der Niere zu Symptomen von Bachwassersucht, Hautverletzungen heilen nicht oder nur sehr schlecht. Die Flossensäume fransen aus, Schwächparasiten feiern auf der Haut und den verschleimten Kiemen rauschende Feste ...:(

Senkt man bei gleichem CO2-Gehalt dann den O2-Gehalt um 2mg/l ab, ist der ganze Spuk fix vorbei. Grund dafür:Die Fische müssen mehr und stärkere Atembewegungen machen, um den O2-Bedarf zu decken. Bei der Gelegenheit wird mit dem stärkeren Wasserdurchsatz an den Kiemen auch mehr CO2 abtransportiert.

Nächster Punkt sind Anpassungen im Blut der Fische an sehr hohe O2- Gehalte. Über die Zahl der roten Blutkörperchen und chemische Ver- änderungen innerhalb der roten Blutkörperchen paßt der Fisch die O2-Transportkapazität dem Verhältnis zwischen Angebot im Wasser und dem Bedarf im Organismus an. Dumm wird's dann, wenn am Tage extrem hohe O2-Gehalte anliegen und in der Nacht die Sache in den Keller rutscht.Entscheidend sind dann nicht nur die absoluten O2-Werte, sondern auch die Differenz zwischen Maximum und Minimum. In AQ's mit starker Beleuchtung, vielen schnellwachsenden Pflanzen und üblichem Fischbesatz kommen recht heftige Schwankungen zusammen.

Die einfachste Möglichkeit da einzugreifen, ist eine überlegte Steuerung der Beleuchtungszeiten. So läßt sich via Mittagspause die größte Spitze abfangen und über eine insgesamt kürzere Dunkelphase ein starker Abfall der O2-Werte in der Nacht verhindern.

MfG Lars


Hallo HP,

Also ich hab auch vor 2 Jahren auf Mittagspause umgestellt (damals wg Algen) und es nicht bereut. Die Mittagspause heisst ja nicht komplette Dunkelheit, da ja auch noch Tageslicht aufs Becken scheint, so daß meine Fische nicht schlafen.

Die Pause ermöglicht es mir, das AQ auch später noch zu sehen (Ich komme manchmal sehr spät von der Arbeit) und die Fische zu füttern.

Meine Pflanzen wachsen prima.

Und Strom spart das Ganze auch noch.

Ich werd's auf jeden Fall so beibehalten, denn auch meinen Fischen scheint es in keinster Weise zu mißfallen.

Am Nächsten kommt der Natur eine Zufalls-Dimmschaltung für einen riesen Batzen Geld. Eine Mittagspause ist ebensowenig natürlich wie eine gleichmäßig durchlaufende Beleuchtung. Meine Intervalle sind ähnlich wie Deine und, wie gesagt, ich find's gut so.

C H R I S


Hallo HP,

die Einhaltung der Mittagspause wird von einem gewissen Herrn HJ Krause empfohlen. Die Fa. Dennerle hat sich dem angeschlossen. Es geht darum, daß angeblich die Pflanzen bei höheren (was auch immer das ist) O2-Werten im Wasser ihren eigenproduzierten Sauerstoff nicht mehr lowerden und es in der Folge zu Wachstumsprobleme kommt. Durch die Mittagspause soll sich der O2-Wert im Wasser mangels Photosynthese der Pflanzen wieder senken. "Höhere" O2-Werte sollen auch die Spurenelemente wegoxidieren, was den Algen zugute kommt. Soweit der Hintergrund

Es läßt sich pflanzenbiochemisch kein Zusammenhang zwischen dem O2 des Wassers und Wuchsproblemen herleiten. Ich habe mich diesbezüglich recht gut mit Fachliteratur eingedeckt und Botaniker etc. abgefagt. Nix,gar nix. Die grinsten nur und wunderten sich, daß "der Schmarrn immer noch auf der Welt sei". Bei wissenschaftlichen Untersuchungen kam heraus, daß einzig und allein der CO2-Gehalt der Umgebung für die Pflanze von Bedeutung ist. Solange die Pflanze genügend CO2 aufnehmen kann, kommt es in Ihr nicht zur sog.Photorespiration. Wenn nicht genug CO2 vorhanden ist, hilft ihr ein geringer O2-Wert auch nicht. Also, die ganze Nummer von wegen "viel O2 macht Probleme" etc. kann man getrost vergessen.

Jetzt kommt's. Auch in meinen Pflanzenaquarien halte ich eine Mittagspause ein. Es verhält sich so, daßeinige Pflanzenarten nach einer bestimmten Lichteinwirkungsdauer die Blätter zusammenfalten. Rotala wallichii kann das ganz ausgeprägt. Das sieht dann Abends blöd aus, wenn man eigentlich in das Becken mal in Ruhe reinschauen will. Spart man über den Tag ein paar Beleuchtungsstunden aus, dann lassen diese Abends ranhängen.

Gruß Olaf


Hallo Alle,

ich habe auch ne Mittagspause bei meinem Becken eingeführt. Und zwar nicht wegen den Algen sondern wegen zwei Gründe.

1. Da ich arbeiten muss um Geld zu verdienen bin ich ja nicht viel zu Hause. Und wenn ich zu Hause bin will ich etwas von meinem Becken haben. Also darum Mittagspause. Bei mir von 8-12 18-22. Das reicht bei mir. Somit kann ich abends das Becken in alle ruhe anschaun. Und meine Frau kanns am Morgen geniessen. Da sie ja Hausfrau ist, und ja nix tut. Wie alle Hausfrauen;-)))

2. Das ganze spart Strom. Denn am Abend ist der Strom bei uns billiger.

Grüsse
Javi


hallo,

ich habe nach meinem blaualgen-gau vor knapp 2 jahren versucht, möglichst viele punkte aus dem dennerle algen-infoheft umzusetzen. dazu gehört auch eine 3 1/2 stündige mittagspause. die blaualgen sind seitdem nicht wieder aufgetaucht und auch andere algen halten sich in grenzen. leider weiss ich nicht, ob sich die algen trotz oder wegen der mittagspause nicht mehr blicken lassen. ich werde jedoch den teufel tun und die mittagspause wieder abschaffen, da mir die algen damals das gesamte becken überwuchert und somit (fast) sämtliches pflanzenleben ausgelöscht haben. gemäß dem ms/pc-motto: never touch a running system!

bye
oliver


Ein freundliches "Hallo" an alle, die an dieser kleinen Diskussion bisher teilgenommen haben!

Zunächst mal herzlichen Dank für Eure Meinungsäußerungen & Argumente für und wider!!Habe alles mit großem Interesse verfolgt und gelesen, und komme für mich nur zu dem Resumee, daß ich die kürzlich eingeführte Mittagspause beibehalten werde. Ungeachtet dessen, daß manche (oder alle?) Biochemiker DAS eventuell als "Schmarrn" abtun. In der Natur gibts ja auch kaum NUR Schönwetterphasen ohne jegliches Wölkchen am Himmel, und selbst bei Bleuchtungsabschaltung von 3-4 Stunden Dauer über Mittag, bleibt doch immer noch die diffuse Beleuchtung durchs Tageslicht, also kommt auch sicher keine einziger Fisch oder Pflanze deswegen "durcheinander"!

Kann mich leider nicht so perfekt ausdrücken wie so mancher Experte hier, sorry, aber ich nehme mal an, Ihr versteht schon was ich damit sagen will :-))

Grüße, HP


Richtig, aber es regnet nicht immer über die Mittagszeit, nach meinen Erfahrungen sogar meistens nicht, sondern eher Abends. Vor ein paar Tagen in Thailand mehrere Tage Regen während 24h, einmal kein Regen am Nachmittag.

Ernst


Hallo Ernst,

und in Venezuela kannst Du, zumindest zu Beginn der Regenzeit (die ganze habe ich nicht mitbekommen, daher die Einschränkung) mittags um 12 die Uhr nach dem Regen stellen ;-))))))) Ich glaube, wann es wo wie lange am Tag auch mal "finster" ist, kann man nicht verallgemeinern ;-)))))))

Liebe Grüsse Sabine


Hai Sabine...

Warum die Diskussion wann und wie finster es wird ? Messungen die man in verschiedenen Buechern nachlesen kann haben ergeben, dass selbst bei starken Regen die Helligkeit noch um ein mehrfaches hoeher ist als die hellste Beleucchtung in den Becken.

M.V.


Hallo Manfred,

gerade weil ich eine Diskussion darüber für unnötig halte, hab ich es ja geschrieben, das nächste mal zwinkere ich halt ein bissel kräftiger mit den Augen ;-))))))))))))))))))))))))

Liebe sonntägliche Grüsse
Sabine


Hallo Manfred,

wenn ein Wolkenbruch niedergeht, hängen die Wolken tief und sind dunkelgrau. Da wird es auch in den Tropen arg düster. Letztens kam ein Bericht über ein Naturvolk am Rio Negro im Fernsehen. Die Kamera kann zwar die Eindrücke nicht 1:1 übermitteln, allerdings schien es dort bei einem Wolkenbruch mind. so dunkel wie hier,wenn es mal so richtig aus allen Kübeln gießt. Und Du kennst hiesige Wolkenbrüche, und daß sie dazu meist geringer ausfallen als in den Tropen? Und Du glaubst dann immer noch, was auf Papier geschrieben steht?Für durchschnittliche Regengüsse kann ich mir noch vorstellen, daß es unter Wasser heller ist als in mittelmäßig stark beleuchteten Aquarien. Bei Wolkenbrüchen allerdings halte ich Papier für sehr geduldig.

Gruß Markus


Manfred,

also das glaube ich nicht. Da wird es manchmal so dunkel wie bei uns im November um 15:00 Uhr. Da habe ich Licht zum Lesen einschalten müssen. Und das war noch nicht mal ganz am Äquator.

Gruss Harald


Hai Harald...

Ich hab leider selber noch nicht messen koennen ! Aber wenn diese Messungen in einigen Buechern stehen, kann man davon ausgehen, dass sie stimmen. Es wird sich kein Autor eines Buches von anderen Autoren sagen lassen, dass alle seine Messungen Mist sind. Die Messungen muessen zumindest annaehernd fuer Andere reproduzierbar sein.

M.V.


Ist da nicht mehr der *Unterschied* wichtig? Auch wenn es (was ich nicht ganz nachvollziehen kann) in den AQ generell dunkler ist, die Pflanzen schmeissen ja eh die Blaetter ab und passen sich anscheinend an den auf Dauer dunkleren Level an. Wenn es in den Tropen schuettet, ist es im Vergleich zu der Zeit, in der es nicht schuettet, doch deutlich dunkler. Das Licht ohne Wolken ist nur einfach brutal hell.

ciao Monika


Hallo Manfred,

ich will diesen Autoren bestimmt nicht unterstellen, dass die von einander abschreiben. Ich sage nur, was ich erlebt habe. Ich habe mich damals nicht für die Lichtvetrhältnisse interessiert und natürlich auch nicht gemessen.

Aber in Sri Lanka zB.ist der Tag ziemlich genau 12 Stunden lang, ohne grosse Morgen/Abenddämmerung. Dort herrschen bestimmt nicht immer optimale Lichtverhältnisse für Wasserpflanzen. Wenns da regnet, und da regnet es oft und lange, dann ist es dunkel. Da brauchst du Licht beim Lesen. Was ich in Büchern lese sind meiner Meinung nach Stichproben, Oder hat jemand mal die Lichtverhältnisse während eines ganzen Jahres in den Ursprungsländern unserer Wasserpflanzen untersucht?

Wahrscheinlich gibt es keine Pflanzen, die auf optimale Dauerbeleuchtung angewiesen sind. So 'ne Mittagspause stecken bestimmt alle weg.

Ich denke, die Pflanzen, die innerhalb der Wendekreise gedeihen,sind an ihre Verhältnisse genau so angepasst,wie unsere einheimischen Pflanzen. Unsere stecken auch 6 Monate Winter weg.

Gruss Harald


>Wahrscheinlich gibt es keine Pflanzen, die auf optimale
>Dauerbeleuchtung angewiesen sind. So 'ne Mittagspause stecken bestimmt
>alle weg.

Da gehe ich mit Dir einig.

>Ich denke, die Pflanzen, die innerhalb der Wendekreise gedeihen,sind
>an ihre Verhältnisse genau so angepasst, wie unsere einheimischen
>Pflanzen. Unsere stecken auch 6 Monate Winter weg.

Die Pflanzen in unseren Gewässern ziehen sich zum Teil zurück, anderseits ist durch das kalte Wasser der Lichtbedarf(wenn überhaupt nötig) kleiner und ganz dunkel ist es bei uns ja nicht.

Ernst


Diskussionen in d.r.t.a.

Bitte fass diese Diskussion zusammen, zumindest einen Teil davon. Wenn du mitmachst, machen auch andere mit. Davon profitierst du wieder. Schreib einfach die Argumente übersichtlich auf, die du gerade gelesen hast. Lass Unwichtiges, Ballast und schmückendes Beiwerk weg. Stell Pro und Kontra dar, damit die Meinungsvielfalt erhalten bleibt. Lass die Diskussion einfach davor oder dahinter stehen. Wenn alles zusammen gefasst ist, kann die Diskussion auch gelöscht werden. Du kannst natürlich auch dein eigenes Wissen aufschreiben. Weitere Hinweise und Beispiele stehen bei den Hinweisen zur Mitarbeit.

Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:

  • Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
    Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
  • Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.

Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)

20.05.2008 - 02:57

Laurel?

Beleuchtung Mittagspause

Fische und Pflanzen leben auch in Flußläufen oder am Seeufer, da gibt es Bäume, die je nach Sonnenstand Schatten werfen, auch der Wolkenzug verdunkelt die Sonne, allerdings meist unregelmäßig. Ich denke, so eine Lichtabschaltung am Tage hat bestimmt keine Auswirkung auf Pflanzen und Tiere, selbst wenne die Abschaltung rythmisch geschieht, zumal ja immer noch etwas Tageslicht ins Aquarium gelangt, das auch wetterabhängigen Schwankungen unterworfen ist. Trotzdem, mein Blaualgenproblem habe ich immer noch nicht im Griff. :-)

20.05.2008 - 02:59

Laurel?

Beleuchtung Mittagspause

Fische und Pflanzen leben auch in Flußläufen oder am Seeufer, da gibt es Bäume, die je nach Sonnenstand Schatten werfen, auch der Wolkenzug verdunkelt die Sonne, allerdings meist unregelmäßig. Ich denke, so eine Lichtabschaltung am Tage hat bestimmt keine Auswirkung auf Pflanzen und Tiere, selbst wenne die Abschaltung rythmisch geschieht, zumal ja immer noch etwas Tageslicht ins Aquarium gelangt, das auch wetterabhängigen Schwankungen unterworfen ist. Trotzdem, mein Blaualgenproblem habe ich immer noch nicht im Griff. :-)

Bitte eine Überschrift eingeben:

Bitte deine Anmerkungen eingeben:
Anmerkungen zur Verbesserung der Seite bleiben stehen, bis sie in die Seite eingearbeitet sind.
Reine Anfragen im Forum stellen.
Wegen der Übersichtlichkeit werden Fragen hier bei den Kommentaren sofort gelöscht.
Bitte deinen Namen eingeben:

Nach dem Abschicken folgt als Spamschutz eine leichte Passwortabfrage.
Eingegebenen Text zur Fehlervorbeugung sichern bzw. markieren und kopieren.

Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:08 Uhr geändert
Hochladen | Bearbeiten | Ältere Fassungen | Wiki Hilfe | Druck
PmWiki version pmwiki-2.2.36